Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Olpe
Anfragen an die Schulberatung richten Sie bitte an das Sekretariat, Frau Claudia Droste, Tel.: 02761-81 532, E-Mail: schulberatung@kreis-olpe.de.
Erreichbarkeit: montags bis donnerstags 7 bis 12 Uhr.
Wer wir sind
Wir sind eine schulpsychologische Beratungseinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen (siehe auch Schulpsychologie NRW) und des Kreises Olpe.
Unser Team besteht aus Psychologinnen und Pädagoginnen.
Wir bieten schulpsychologische Beratung und Unterstützung für Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen und andere Mitarbeitende im System Schule bei schulbezogenen Schwierigkeiten und Herausforderungen.
Wie wir arbeiten
Unsere Beratung ist:
- neutral
- kostenfrei
- freiwillig
- unterliegt der Schweigepflicht
Bei der Beratung orientieren wir uns an der individuellen Ausgangssituation, ohne vorgefertigte Lösungen aufzudrängen. Dabei versuchen wir, aufbauend auf den schon vorhandenen Stärken, gemeinsam alternative Lösungswege zu entwickeln und neue Perspektiven einzubringen. Ziel ist es, die beteiligten Personen zu stärken, vorhandene Ressourcen zu fördern, bei der Weiterentwicklung von Kompetenzen zu unterstützen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
Dabei ist es uns sehr wichtig, dass die Beratung auf „Augenhöhe“ stattfindet und alle Beteiligten ihre Sichtweise einbringen können.
Die Beratungen ersetzen keine psychotherapeutische Unterstützung.
Unsere Angebote
Für Sorgeberechtigte, Schülerinnen und Schüler
Wir bieten schulpsychologische Beratung und Unterstützung zum Umgang mit schulbezogenen Schwierigkeiten und Herausforderungen.
Unser Angebot umfasst Beratungen unter anderem zu den Themen
- Lern- und Leistungsschwierigkeiten
- Besondere Begabungen
- Aufmerksamkeit und Konzentration
- Herausforderndes Verhalten
- Emotionale oder psychische Auffälligkeiten in der Schule
- Ängste (z. B. Prüfungsangst oder Schulangst)
- Mobbing
- Konflikte mit Mitschüler:innen und Lehrkräften
- Unregelmäßiger Schulbesuch
- Weitere Themen oder Belastungen im Zusammenhang mit Schule
Wenn Sie sich Unterstützung vom Team der Schulberatungsstelle wünschen, wenden Sie sich für den Erstkontakt bitte an Frau Droste in unserem Sekretariat, Tel.: 02761-81532, die Ihr Anliegen gern aufnehmen wird. Das Sekretariat ist i.d.R. montags bis donnerstags zwischen 7 und 12 Uhr besetzt.
Bitte senden Sie uns außerdem zeitnah den ausgefüllten Anmeldebogen. Diesen können Sie uns per E-Mail an schulberatung@kreis-olpe.de oder per Post zukommen lassen. Die Zusendung des ausgefüllten Anmeldebogens ist Teil des Anmeldeprozesses, ohne den wir Ihr Anliegen leider nicht berücksichtigen können. Aufgrund des hohen Terminaufkommens kann es zu Wartezeiten kommen.
Veranstaltungskatalog für Schulen, Lehrkräfte und Mitarbeitende
Wir bieten vielfältige Veranstaltungen zu schulpsychologischen Themen.
Eine detaillierte Auflistung und inhaltliche Beschreibungen finden Sie in unserem Veranstaltungskatalog.
Hier geht es zum Veranstaltungskatalog: Veranstaltungskatalog Schuljahr 2025/2026
Hier geht es zur Anmeldung: Anmeldeformular
Das Angebot umfasst:
- feste schulübergreifende Veranstaltungen zu verschiedenen schulpsychologischen Themen (z. B. LRS, AD(H)S, Ängste, Mobbing)
- pädagogische Tage und Workshops für Schulen zu individuell abgestimmten Themen (auf Anfrage)
- fortlaufende Angebote für spezifische Zielgruppen (u. a. Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeit und Krisenteams)
- Zertifikatskurs für Beratungslehrkräfte (regelmäßig alle zwei Jahre, voraussichtlich nächstmalig im Schuljahr 2026/2027)
Weitere Angebote für Schulen, Lehrkräfte und Mitarbeitende
Die Anforderungen an alle am Schulsystem Beteiligten sind komplex. Daher können wir Ihnen neben unseren Veranstaltungsangeboten an weiteren Punkten Unterstützung anbieten:
(Einzel)Fallberatung
- Beratung zum Umgang mit schulbezogenen Schwierigkeiten einzelner Schülerinnen, Schüler oder Gruppen
- per Telefon, in unserer Beratungsstelle oder in Ihrer Schule
- Beratungen auch in anonymisierter Form möglich
Supervision und Coaching
- für Einzelpersonen und (Teil-)Kollegien
- bei pädagogischen, psychologischen und persönlichen Fragestellungen mit beruflichem Bezug und bei Belastungen (z. B. Umgang mit Stress)
Krisenhafte Situationen
- Begleitung vor, während und nach schulischen Krisensituationen
- Fortbildung und Begleitung der schulinternen Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention
Schulentwicklungsprozesse
- Beratung und fachliche Unterstützung bei Veränderungs- und Anpassungsprozessen
- Unterstützung bei der Erarbeitung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten gegen (sexualisierte) Gewalt, Beratungskonzepten (insbesondere mit Blick auf die Arbeit der Beratungslehrkräfte), etc.
Systemberatung Extremismusprävention (SystEx) - gemeinsam für Demokratiekompetenz
Das Land NRW hat für den Bereich der Extremismusprävention unter der Stellenbezeichnung „Systemberatung Extremismusprävention – Gemeinsam für Demokratiekompetenz“ neue Stellen eingerichtet, die an die jeweiligen Schulberatungen angebunden sind. Ziel ist es, ein bedarfsorientiertes Angebot zum Umgang mit religiös oder politisch orientiertem Extremismus an Schulen machen zu können. Die Beratung zielt auf eine Schulentwicklungsbegleitung hinsichtlich der Primärprävention ab, getragen durch Kompetenzstärkung und Diskriminierungssensibilität. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass Diskriminierungserfahrungen sowie ein Mangel an individueller und gruppenbezogener Sozialkompetenz, fehlende Demokratiekompetenz sowie mangelnde Identifikation mit der eigenen Schule/ Lerngruppe auch Radikalisierungsprozesse, Phänomene der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gewalttätiges Verhalten im schulischen Kontext bedingen können.
Die Beratungsangebote umfassen unter anderem:
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Schulkonzeptes mit Blick auf die Prävention von Gewalt und Extremismus
- Unterstützung bei der Organisation und Implementierung konkreter (Schulentwicklungs-) Projekte zu den oben genannten Themen
- Weiterentwicklung von Unterrichtskonzepten mit Blick auf die Förderung von Demokratiekompetenz
- Unterstützung und Begleitung bei der Implementierung von demokratiebildenden und/ oder –fördernden Maßnahmen wie zum Beispiel eines Klassenrats, der Einrichtung eines/ einer Diskriminierungsbeauftragen o.ä.
- Beratungen zu konkreten Fragen bzgl. verschiedener Aspekte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (zum Beispiel Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, …) oder hinsichtlich extremistischer Bestrebungen
- Vernetzung mit weiteren Kooperationspartnern und Beratungsstellen
- Hilfestellung im Umgang mit konkreten Vorfällen/ Auffälligkeiten in der Schule
- gegebenenfalls. Einzelfallberatungen zum obigen Themenkomplex im Tandem mit der Schulpsychologie
Das Beratungsangebot richtet sich an Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schulformen, an die schulischen Teams für Gewaltprävention und Krisenintervention sowie an die Schulsozialarbeiter*innen und Beratungslehrkräfte. Die Beratung erfolgt freiwillig, kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht.