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Wichtige Trinkwasserleitung: Kreiswerke Olpe nehmen ersten Bauabschnitt in Betrieb 

Presseinfo Nr. 145/2025
 

Der erste von zwei Bauabschnitten wurde diese Woche in Betrieb genommen: Die Erneuerung der Trinkwasserleitung vom Hochbehälter Imberg zum Hochbehälter Rhonardberg – eine der beiden Haupt-Transportleitungen der Kreiswerke Olpe – sind voll im Zeitplan.

Es ist eines der größten Tiefbauprojekte, die die Kreiswerke bisher in Angriff genommen haben. Die vorhandene Leitung aus dem Jahr 1972 versorgt einen Großteil von Olpe, ganz Wenden und Teile von Kirchhundem. Sie ist sanierungsbedürftig, zudem sind die Ortschaften gewachsen und der Wasserverbrauch hat sich in den vergangenen gut 50 Jahren stark erhöht.

Dabei musste für die neue Leitung eine komplett neue Trasse gefunden werden: Dort, wo die Trasse damals „über die grüne Wiese“ verlegt wurde, stehen heute zahlreiche Gebäude. 

Jahrelange Planungen

Das Verlegen einer Leitung dieser Größenordnung muss sorgfältig geplant werden: Wichtig sind zum Beispiel ein möglichst gleichmäßiges Gefälle und möglichst stumpfe Winkel in der Trassenplanung.

Nach mehrjähriger Planungs- und Abstimmungszeit fiel 2024 die Entscheidung für eine 4,5 Kilometer lange Trasse. „Die Arbeiten haben wir wegen der Größe der Maßnahme in zwei Abschnitte unterteilt“, sagt Benedikt Hilchenbach, Leiter der Kreiswerke Olpe. „Der erste Bauabschnitt der Trinkwasserleitung konnte jetzt in Betrieb genommen werden. Er verläuft vom Hochbehälter Imberg zur Anschlussstelle Osterseifen bei Olpe-Hohl. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die Eigentümer und Anlieger der neuen Trasse für das Verständnis und die Unterstützung.“

Wer dort spazierengeht, kann derzeit noch eine breite Schneise auf den Wiesenflächen erkennen. „Die Flächen werden nach dem Verfüllen des Leitungsgrabens neu eingesät und im kommenden Frühjahr sollte von der Baustelle nichts mehr zu sehen sein“, sagt Hilchenbach. Dank der günstigen Witterung und der sehr professionellen Arbeit des beauftragten Bauunternehmens, Ferdinand Altbrod aus Eslohe, konnten die Rohrleitungsarbeiten sogar etwas früher als geplant abgeschlossen werden.

2026 beginnt zweiter Bauabschnitt

2026 sollen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt, zwischen Olpe-Hohl und dem Hochbehälter Rhonardberg, beginnen. Dieser Abschnitt wird eine noch größere technische Herausforderung, denn er führt durch felsigen Boden. Hierzu wurden bereits umfangreiche geologische Untersuchungen durchgeführt. Überwiegend wird dieser zweite Bauabschnitt entlang der Bundesstraße 55 verlaufen. Insgesamt wird die Erneuerung der Trinkwasserleitung rund 8 Mio. Euro kosten. Parallel werden im Hochbehälter Imberg die Elektro- und Steuerungstechnik erneuert und neue Pumpen eingebaut.

Die neue Trinkwasserleitung besteht aus mit Zement ummantelten Gussrohren. Mit einem Rohrdurchmesser von 40 Zentimetern, einem Wasserdruck von bis zu 22 bar und einer Pumpenleistung von 300 Kubikmetern pro Stunde wird sie auch in den kommenden Jahrzehnten ihrer Aufgabe gewachsen sein, die angeschlossenen Orte mit Trinkwasser zu versorgen.

Im Vordergrund Graben mit dicker blauer Wasserleitung. Rechts und links Wiese, im Hintergrund ein gelber Bagger und ein Wäldchen. © Kreis Olpe
: Endpunkt des ersten Bauabschnitts der neuen Trinkwasserleitung zwischen der Straße »Im Hohl« in Olpe und der B54. © Kreis Olpe


26.09.2025 

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