Klaus Kinkel tritt nach 38 Jahren im öffentlichen Dienst in den Ruhestand
Presseinfo Nr. 175/2025
Nach mehr als 38 Dienstjahren in der Kreisverwaltung Olpe hat Kreisoberverwaltungsrat Klaus Kinkel zum letzten Mal seine Bürotür hinter sich zugeschlossen. Der Leiter des Fachdienstes „Finanzielle Jugendhilfen“ tritt mit Wirkung zum 1. Januar 2026 in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.
"Sie waren ein Vorbild"
Bei der Verabschiedung Kinkels aus dem aktiven Dienst betonte Landrat Theo Melcher: „Ich bedaure, dass Sie gehen. Mit Ihrer Einsatzbereitschaft, Ihrer Motivation und Ihrer lösungsorientierten Arbeit waren Sie ein Vorbild. Auf Sie war immer Verlass – und das stets mit einer hohen Kompetenz.“
Duales Studium zum Start
Nach Abitur am Städtischen Gymnasium in Olpe sowie dem anschließenden Wehrdienst bei der Bundeswehr begann Klaus Kinkel am 1. September 1987 sein Duales Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst in der Kreisverwaltung Olpe und an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hagen. Dieses schloss er als „Diplom-Verwaltungswirt (FH)“ ab. 1993 begann Kinkel mit einem berufsbegleitenden Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bochum, das er 1996 mit dem Wirtschaftsdiplom „Betriebswirt (VWA)“ abschloss.
"Erstverwendung" im Sozialamt
Seine sogenannte „Erstverwendung“ nach der Ausbildung fand Klaus Kinkel im Sozialamt des Kreises Olpe. Am 1. September 1993 wechselte er in den Fachdienst „Finanzen“, wo er insgesamt 22 Jahre tätig war und maßgeblich an der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements sowie des Controllings mitgewirkt hat.
Seit 2015 Fachdienstleiter
2015 übernahm er die Leitung des Fachdienstes „Finanzielle Jugendhilfen“. Die größte Herausforderung, wertet Klaus Kinkel, sei hier die Schaffung von Plätzen in der Kindertagesbetreuung gewesen. Die erste Bedarfsplanung hatte 695 neue Plätze im Kreis Olpe vorgesehen, am Ende sind unter seiner Fachdienstleitung kreisweit rund 950 zusätzliche Plätze geschaffen worden. Darüber hinaus hebt Klaus Kinkel die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den vier Teams des Fachdienstes hervor.
Das Allerbeste aber sei, fügt Kinkel strahlend und mit einem Augenzwinkern hinzu, dass er seine Ehefrau Susanne in der Kreisverwaltung kennen gelernt habe und dass sie ebenfalls zum neuen Jahr in den Ruhestand gehen wird.