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09.09.2026

Weitere Fördermittel für den Glasfaserausbau im Kreis Olpe:
Regierungspräsident überreichte Bewilligungsbescheid in Höhe von rund 8,5 Mio. Euro

Presseinfo Nr. 108/2026

 

Große Freude bei Landrat Theo Melcher und den Bürgermeistern im Kreis Olpe: Das Land Nordrhein-Westfalen stellt rund 8,5 Mio. Euro für den geförderten Glasfaserausbau bereit. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr überreichte den Bewilligungsbescheid am Dienstag (8. September 2026) in Attendorn an Landrat Theo Melcher. Im Rathaus der Hansestadt waren die Bürgermeister zu einem turnusmäßigen Gespräch mit dem Landrat zusammengekommen.

Ausbauprogramm für mehr als 4.000 Haushalte und 530 Unternehmen

Damit startet nun ein weiteres Ausbauprogramm, in dem die Telekom-Tochter GlasfaserPlus GmbH in den kommenden zwei Jahren mehr als 4.000 Haushalte und 530 Unternehmen im Kreis Olpe an das schnelle Glasfasernetz anschließen wird. Dafür werden mehr als 689 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt und 373 neue Netzverteiler aufgestellt.

"Wirtschaftliche Entwicklung unserer Region stärken"

Regierungspräsident Heinrich Böckelühr betonte: „Das Land NRW unterstützt den Glasfaserausbau, um die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen sicherzustellen. Ich freue mich, dass jetzt alle Kommunen im Kreis Olpe nochmal von einer weiteren Unterstützung profitieren.“

"Glasfaserausbau ist ein wichtiger Standortfaktor"

Landrat Theo Melcher ergänzte: „Der Glasfaserausbau ist ein wichtiger Standortfaktor, denn er ist die Basis dafür, dass die Menschen digital arbeiten können. Und auch in der Freizeit besitzt eine stabile Internetleitung große Bedeutung. Daher freue ich mich, dass wir nun mit der finanziellen Förderung Glasfaser in weitere Gebiete im Kreis Olpe bringen können, in denen aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit kein Netzbetreiber ausbauen will.“

Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 28 Mio. Euro

Das Gesamtvolumen dieses Förderprogramms beläuft sich auf rund 28 Mio. Euro. Bereits im Juli dieses Jahres hatte der Bund Fördermittel in Höhe von rund 14,9 Mio. Euro zugesagt. Die beteiligten Städte und Gemeinden zahlen einen Eigenanteil von insgesamt rund 5,6 Mio. Euro hinzu.

Bis Ende 2028 soll der Ausbau abgeschlossen sein

Bis Ende 2028 soll der Ausbau in den betroffenen Gebieten abgeschlossen sein. Zuvor können die betroffenen Haushalte bereits einen Anschluss buchen. Während der sogenannten Akquise-Phase ist der Glasfaseranschluss für Eigentümer kostenlos über diesen Link bestellbar: https://www.telekom.de/netz/glasfaser.

Übersicht zum Glasfaserausbau

Wer sind die „betroffenen Haushalte“? Eine Übersicht zum Glasfaserausbau im Kreisgebiet ist auf dieser Website des Kreises Olpe zu finden: https://kreis-olpe.de/breitband. In dem dortigen Glasfaseratlas können die neuen Fördergebiete (in Braun dargestellt) sowie die bisherigen Glasfaserausbaugebiete (und Netzbetreiber) von Bürgerinnen und Bürger jederzeit eingesehen werden.

Förderfähig sind Gebiete, die derzeit über kein „Next-Generation-Netz“ (NGA-Netz) verfügen (sogenannte „Weiße Flecken“) oder Gebiete, die zwar über ein NGA-Netz verfügen, das derzeit aber keine Datenrate von zuverlässig mindestens 200 Mbit/s symmetrisch bzw. 500 Mbit/s im Download zur Verfügung stellt (sog. „Graue Flecken“). Der Ausbau kann auch nur in den Gebieten unterstützt werden, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht wirtschaftlich ist und ein sogenanntes „Marktversagen“ im Wege eines Markterkundungsverfahrens (MEV) festgestellt wird.

Glasfaserausbau © Hansestadt Attendorn
Regierungspräsident Heinrich Böckelühr (4. von links) überreicht Landrat Theo Melcher (4. von rechts) den Bewilligungsbescheid für den geförderten Glasfaserausbau im Kreis Olpe. Darüber freuen sich auch die Bürgermeister (von links) Tobias Puspas (Lennestadt), Achim Henkel (Finnentrop) und Christian Pospischil (Attendorn) sowie (von rechts) Uli Berghof (Drolshagen), Björn Jarosz (Kirchhundem) und Tobias Schulte (Olpe). Bernd Clemens (Wenden) konnte nicht teilnehmen. Foto: Hansestadt Attendorn. © Hansestadt Attendorn

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