Med.-Camp zeigt Medizinstudierenden Karriere-Perspektiven im Kreis Olpe
Resonanz doppelt so groß wie bei der Premiere im vergangenen Jahr
Presseinfo Nr. 113/2026
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr fand in dieser Woche erneut ein Med.-Camp im Kreis Olpe statt. Eine Woche lang informierten sich 14 Medizinstudierende aus unterschiedlichsten Regionen in NRW und Hessen über die beruflichen Möglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte und lernten dabei den Kreis Olpe als attraktive und lebenswerte Region kennen.
Beleg für die Attraktivität der Veranstaltungsreihe
Nahmen im Jahr 2025 noch sieben Interessierte am Med.-Camp teil, hat sich deren Zahl nun verdoppelt - ein Beleg für die Attraktivität der Veranstaltungsreihe und das Interesse an einer beruflichen Zukunft im Südsauerland. Organisiert wurde auch das zweite Med.-Camp vom Fachdienst Gesundheit des Kreises Olpe - unterstützt von der Ärzteschaft sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).
Eingeladen waren Studierende der Humanmedizin
Eingeladen waren Studierende der Humanmedizin ab dem fünften Fachsemester, die den Kreis Olpe als möglichen zukünftigen Arbeits- und Lebensort kennenlernen möchten. Die Einladung richtete sich ausdrücklich auch an Studierende, die aus dem Kreis Olpe stammen oder die Region bereits kennen und sich intensiver über die medizinischen und beruflichen Perspektiven vor Ort informieren möchten.
Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen war es erneut gelungen, ein vielseitiges Programm zusammenzustellen, das Theorie und Praxis miteinander verbindet.
Besuch der Kliniken im Fokus
Ein Kernelement des Med.-Camps sind Hospitationen in Praxen und Kliniken. Im vergangenen Jahr standen Hausarztpraxen im Fokus, in diesem Jahr waren es die Kliniken im Kreis Olpe: das St.-Martinus-Hospital Olpe und das St.-Josefs-Hospital Altenhundem der GFO-Kliniken Südwestfalen sowie die Helios-Klinik in Attendorn. Auch das Hausarztzentrum Sauerland in Attendorn besuchten die Studentinnen und Studenten.
Hinter die Kulissen blicken
„Beim Med.-Camp haben die Studierenden die Chance, hinter die Kulissen der medizinischen Versorgung im Kreis Olpe zu blicken, Fragen zu stellen und in unterschiedliche Fachrichtungen hineinzuschnuppern“, erklärt Rebecca Dienst vom Fachdienst Gesundheit des Kreises Olpe, die das Camp organisierte. Die Hospitationen zeigten auf, dass auch auf dem sogenannten Land das medizinische Knowhow und die technische Ausstattung eine hochqualifizierte Behandlung der Patientinnen und Patienten ermöglicht.
Start im Digitalen Facharzt- und Gesundheitszentrum
Gleich zu Beginn des Med.-Camps besuchten die Studentinnen und Studenten das Digitale Facharzt- und Gesundheitszentrum in Olpe. Inhaber Stefan Spieren öffnete nicht nur die Türen dieser besonderen Praxis, sondern stellte auch deren fortschrittliche, digitale Arbeitsweise vor.
Kreis Olpe als starken Gesundheitsstandort präsentieren
Frank Japes, der Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Kreises Olpe, begrüßte die angehenden Medizinerinnen und Mediziner am ersten Tag und verwies darauf, dass „der Kreis neben der wunderschönen Landschaft und den netten Menschen eine Menge an beruflichen Perspektiven bietet. Wir wollen Ihnen den Kreis Olpe als starken Gesundheitsstandort präsentieren“.
Besuch im Gefahrenabwehrzentrum
Auf dem Programm stand außerdem der Besuch des neuen Gefahrenabwehrzentrums des Kreises Olpe. In der dortigen Rettungswache wurden unter anderem Einblicke in den Rettungsdienst des Kreises Olpe gewährt.
Erneut spielte der persönliche Austausch eine zentrale Rolle – sowohl mit Ärztinnen und Ärzten aus dem Kreis Olpe als auch mit Studierenden von verschiedenen Universitäten. Ein kostenfreies Freizeit- und Rahmenprogramm bot zudem Gelegenheit, die Region kennenzulernen.
Beitrag zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum
Das Med.-Camp soll weiterhin jährlich stattfinden und damit langfristig zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum beitragen.
Teilnahme kostenfrei
Die Teilnahme am Med.-Camp ist kostenfrei. Unterkunft, Verpflegung, Mobilität vor Ort sowie alle Programmpunkte werden vollständig gefördert. Darüber hinaus lässt sich das Med.-Camp mit einer anstehenden Famulatur verbinden, etwa im Vorfeld oder im Anschluss an die Camp-Woche. Famulaturen im Kreis Olpe werden mit 400 Euro pro Woche (maximal 1.200 Euro) finanziell gefördert.