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27.10.2026

Zehn Jahre Trialog: reden, verstehen und Hoffnung stärken

Presseinfo Nr. 138/2026
 

Der Gesprächskreis Trialog feierte kürzlich im VHS-Forum in Olpe sein zehnjähriges Bestehen. Rund 60 Personen kamen dazu zusammen. Initiiert und begleitet wird der Trialog durch den Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Olpe.

Der Gesprächskreis hat sich als wertvolles Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörige und psychiatrische Fachkräfte etabliert. Er ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe, bei denen unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen willkommen sind. Es geht nicht darum, Recht zu haben oder fertige Antworten zu liefern, sondern darum, einander zuzuhören, Fragen zu stellen und Vorurteile abzubauen. Denn hinter jeder psychischen Erkrankung steht ein Mensch mit persönlicher Geschichte, Herausforderungen, Stärken und Hoffnungen.

In seinem Vortrag sprach der leitende Psychologe der GFO-Kliniken Südwestfalen, Simon Tump, zum Thema Resilienz: Was stärkt Menschen in schwierigen Lebenssituationen und hilft ihnen, Krisen zu bewältigen? Resilienz bedeute nicht, immer stark sein zu müssen, sondern Kraftquellen zu entdecken, Unterstützung anzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Das ist auch die Idee des Trialogs: Niemand muss mit seinen Sorgen und Herausforderungen allein bleiben. Verständnis, zwischenmenschliche Beziehungen und gegenseitige Unterstützung können wichtige Kraftquellen sein. Auch bei der Feier ergaben sich viele Gelegenheiten zum Austausch.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten im Mehrgenerationenhaus findet der nächste Trialog am Mittwoch, 18. November, um 17 Uhr beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Olpe in der Westfälischen Straße 11 in Olpe statt.

Trialog Team © Kreis Olpe
(v.l.) Team des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Olpe: Kim Ludwig, Judith Stahl, Ines Kieserling, Sabine Clemens, Dr. Nicole Krämer, Uta Schneider, Jürgen Arens. © Kreis Olpe

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