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Kühler Kopf in heißen Zeiten:
Veranstaltung zum Zusammenhang von Klimawandel und Gesundheit

Presseinfo Nr. 051/2026

 

Der Klimawandel wirkt sich auch unmittelbar auf unsere Gesundheit aus. Welche konkreten Auswirkungen steigende Temperaturen haben und wie man sich wirksam schützen kann, sind Fragestellungen, die in einer Online-Informationsveranstaltung beantwortet werden, die am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 15 bis 17.30 Uhr stattfindet. Das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Südwestfalen, die Klimaagentur im Kreis Olpe e.V. sowie der Fachdienst Gesundheit des Kreises Olpe laden zu dieser Online-Veranstaltung unter dem Motto „Kühler Kopf in heißen Zeiten“ ein. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veränderungen können Menschen erheblich belasten

Extreme Hitze, häufigere Unwetter und eine steigende UV-Belastung sind auch in unserer Region zunehmend spürbar. Diese Veränderungen können den menschlichen Körper erheblich belasten – etwa durch Hitzestress, Kreislaufprobleme oder eine Verschlechterung bestehender Erkrankungen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen.

Hitzewellen treten häufiger und intensiver auf

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte verdeutlicht die Dynamik: Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland im Jahr 1881 liegen viele der wärmsten Jahre in der jüngeren Vergangenheit. Heiße Sommer und Hitzewellen treten häufiger und intensiver auf – mit direkten Folgen für die Gesundheit.

Konkrete Handlungsmöglichkeiten

„Der Klimawandel wirkt sich auf viele Bereiche unseres Lebens aus – die Gesundheit ist dabei ein besonders wichtiger, oft unterschätzter Aspekt“, betonen die Organisatorinnen in ihrer Einladung. „Mit der Veranstaltung möchten wir aufklären und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.“

Maßnahmen zum Hitzeschutz

Die Informationsveranstaltung beleuchtet das Thema „Klima und Gesundheit“ aus verschiedenen Perspektiven. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels – insbesondere für ältere Menschen – werden auch Maßnahmen zum kommunalen Hitzeschutz sowie Strategien zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen, etwa von Bewohnerinnen und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen, vorgestellt.

Die Referate im Überblick:

  • Gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels
    Dr. Sina Berenbrinker, KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit
  • Kommunaler Hitzeschutz - Hitzeaktionsplan der Hansestadt Attendorn
    Katrin Schröder, Mobilitäts- und Klimaschutzmanagerin der Hansestadt Attendorn
  • Umgang mit Hitze in Pflegeeinrichtungen
    Maren Deitenberg, stellvertretende Pflegedienstleitung Seniorenhaus St. Liborius Attendorn / Qualitätsmanagement-Beauftragte Caritas Zentrum Attendorn

 Anmeldung erforderlich

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08.05.2026 

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