„Kühler Kopf in heißen Zeiten“:
Erfolgreicher Austausch zu Klimawandel und Gesundheit
Ein passendes Thema in diesen fürwahr heißen Zeiten: Mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und durchweg positiver Resonanz geriet dieser Tage die Online-Veranstaltung „Kühler Kopf in heißen Zeiten“ zu einem Erfolg. Das gemeinsame Engagement des Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Südwestfalen, der Klimaagentur im Kreis Olpe e.V. sowie des Fachdienstes Gesundheit des Kreises Olpe unterstrich eine zentrale Erkenntnis: Klimaschutz ist immer auch Gesundheitsschutz.
Besonders vulnerable Gruppen effektiv schützen
Angesichts steigender Temperaturen und häufigerer Hitzewellen – so wie auch die derzeitige - erscheint es essenziell, dass sich viele Gruppen jetzt vernetzen, um besonders vulnerable Gruppen effektiv zu schützen.
Klimawandel belastet menschlichen Körper massiv
Die Veranstaltung bot einen wertvollen interdisziplinären Blick auf die Herausforderungen der Erderwärmung. Dr. Sina Berenbrinker (KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) legte fundiert dar, wie massiv der Klimawandel den menschlichen Körper belastet und warum gerade ältere Menschen sowie chronisch Kranke im Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit stehen sollten.
Praxisnahe Lösungsansätze
Dieser wissenschaftliche Kontext bildete die Basis für die anschließenden praxisnahen Lösungsansätze: Katrin Schröder präsentierte als Mobilitäts- und Klimaschutzmanagerin den Hitzeaktionsplan der Hansestadt Attendorn als Beispiel für eine vorausschauende kommunale Strategie, während Maren Deitenberg (Seniorenhaus St. Liborius, Caritas-Zentrum Attendorn) aufzeigte, wie konkreter Hitzeschutz in der Pflegepraxis erfolgreich implementiert werden kann.
Großes Bedürfnis
Die Veranstaltung zeigte auf, dass ein großes Bedürfnis nach konkreten Handlungsempfehlungen besteht. Es reiche nicht aus, die Risiken zu benennen – sie müssten aktiv gemanagt werden, so der Tenor der Teilnehmenden. Die Verknüpfung von kommunaler Verwaltung, medizinischem Fachpersonal und pflegerischen Einrichtungen diene als Schlüssel zu einer resilienten Region.
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass Expertise und Strategien vorhanden sind. Die Hoffnung aus der Veranstaltung ist, dass Lösungsansätze etabliert werden, damit alle auch in Zukunft mit einem „kühlen Kopf“ durch heiße Sommer kommen.