Online-Vortrag:
Flucht und Trauma – Kinder und Jugendliche sensibel begleiten
Presseinfo Nr. 131/2026
Fluchterfahrungen können Kinder und Jugendliche psychisch stark belasten und ihr Erleben und Verhalten langfristig beeinflussen. Wie Ehrenamtliche und Fachkräfte betroffene junge Menschen besser verstehen und im Alltag sensibel unterstützen können, zeigt der kostenlose Online-Vortrag „Trauma durch Krieg und Flucht: Was sind die psychischen Folgen für Kinder und Jugendliche“ am Donnerstag, 5. November 2026, von 18 bis 20 Uhr. Referentin ist Jasmin Wittmann von der Universität Bielefeld.
Das Webinar richtet sich an alle Interessierten, die geflüchtete Kinder und Jugendliche begleiten oder sich mit den Folgen von Fluchterfahrungen auseinandersetzen möchten.
Vortrag vermittelt Grundlagen
Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf die psychische Gesundheit aus? Woran lassen sich mögliche Belastungen im Alltag erkennen? Und was hilft Kindern und Jugendlichen, sich verstanden und sicher zu fühlen? Der Vortrag vermittelt Grundlagen zu Trauma sowie seinen möglichen Folgen und sensibilisiert für die besonderen Bedürfnisse junger Menschen mit Fluchterfahrungen.
Eigene Belastungen und Grenzen reflektieren
Gleichzeitig wird auch die Situation derjenigen, die Betroffene unterstützen, thematisiert: Denn die Konfrontation mit belastenden Lebensgeschichten kann sowohl Ehrenamtliche als auch Fachkräfte emotional fordern. Die Veranstaltung bietet daher Gelegenheit, eigene Belastungen und Grenzen zu reflektieren.
Handlungsmöglichkeiten aufzeigen
Ziel ist es, Verständnis zu fördern, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Bedeutung von Selbstfürsorge in der Begleitung belasteter junger Menschen hervorzuheben.
Die Veranstaltung fußt auf einer Kooperation der Volkshochschule mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe.
Anmeldungen
Anmeldungen sind bis zum 4. November 2026 wünschenswert und direkt auf der Homepage der Volkshochschule möglich: https://www.vhs-kreis-olpe.de. Die Zugangsdaten zum Vortrag werden nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Fragen?
Bei Fragen hilft Dehlia Eulberg vom Kreis Olpe: Tel. 02761 81-860, d.eulberg@kreis-olpe.de.