Landrat Theo Melcher weiterhin Vorsitzender des Kreisverbands Olpe im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Presseinfo Nr. 121/2026
Im Kreishaus fand dieser Tage die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Olpe im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) statt – kombiniert mit einer Informationsveranstaltung für Förderer des Verbands.
Vorstandsmitglieder bestellt
Jeweils einstimmig wurden die Vorstandsmitglieder des VDK-Kreisverbands Olpe bestellt: Vorsitzender bleibt Landrat Theo Melcher. Die Geschäftsführung obliegt weiterhin Daniel Jacob. Zu Beisitzern wurden Matthias Reißner, Kajo Jung und Markus Bröcher bestellt.
Recherche nach Kriegsgefallenen
Jens Effkemann, Regionalgeschäftsführer des VDK-Bezirksverbands Arnsberg, berichtete über die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene. Beatrix Balzar, ehrenamtliche Mitarbeiterin und Mitglied im Bezirksvorstand, hielt einen Vortrag über ihre Reise nach Russland und die Suche nach dem Todesort beziehungsweise nach dem Grab ihres Großvaters, der im Zweiten Weltkrieg in Russland gefallen war. Die Erläuterungen verdeutlichten die große Bedeutung der Arbeit des Volksbundes insbesondere bei der Recherche nach den Schicksalen von Kriegsgefallenen.
Wanderausstellung
Der VDK-Kreisverband Olpe plant, die Wanderausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?!“ zu präsentieren. Ort, Anlass und die mögliche Einbindung von Zielgruppen wie Schulklassen sollen nun geklärt werden.
Benefizkonzert
Ferner fiel der Blick auf ein Benefizkonzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr, das im Jahr 2028 in Olpe stattfinden soll. Weitere Informationen sollen rechtzeitig an die Öffentlichkeit gegeben werden.
Über den VDK
„Gemeinsam für den Frieden“ ist das Motto des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (www.volksbunde.de). Unter diesem Leitgedanken und im Auftrag der Bundesregierung widmet sich die humanitäre Organisation der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und deren Gräber zu pflegen. Der Volksbund berät außerdem öffentliche wie auch private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge. Und er engagiert sich in der Erinnerungskultur, indem der Volksbund die Begegnung und Bildung junger Menschen mit friedenspolitischen Projekten in Europa fördert.
"Gemeinsam für den Frieden"
Dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“ fühlt sich der Kreisverband Olpe im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ebenfalls verpflichtet und fördert das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt sowie die Mahnung zum Frieden. Mit der Hilfe von Kommunen und Vereinen, insbesondere der Schützengemeinschaften, gilt ein Augenmerk des Kreisverbands der Akquise von Spendengeldern, um die Arbeit des Volksbunds zu unterstützen. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu 70 Prozent auf Spenden angewiesen.